Umfrage bei Jugendlichen und Unternehmen im Auftrag des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation SBFI
Studienziele und -design
Ziel des Nahtstellenbarometers ist die Erfassung von Bildungsentscheiden von Jugendlichen am Ende ihrer obligatorischen Schulzeit und das Einschätzen der Situation auf dem Schweizer Lehrstellenmarkt.
Zu diesem Zweck wird jährlich eine dreisprachige Online-Umfrage in zwei Erhebungswellen (April/März und August) bei Jugendlichen im Alter von 15-17 Jahren (Ausnahme Tessin: 14-16-Jährige) und Unternehmen mit mindestens zwei Angestellten durchgeführt (Archiv Nahtstellenbarometer).
Vorliegender Kurzbericht liefert einen Überblick über zentrale Ergebnisse der zweiten Erhebungswelle von 2025. Bei den ausgewiesenen Absolutwerten handelt es sich um hochgerechnete Werte. Die Stichprobenergebnisse wurden auf die Grundgesamtheit hochgerechnet.
Die Ergebnisse der zweiten Umfragewelle von 2025 basieren auf einer repräsentativen Befragung von 1’943 Jugendlichen und 3’927 Unternehmen in der ganzen Schweiz. Details zur Methode finden sich am Schluss dieses Cockpits.
Den Kurzbericht zur April-Umfrage finden Sie unter folgendem Link: Cockpit April 2025. Der ausführliche Forschungsbericht wird Anfang Dezember 2025 vorliegen.
Von den 93’026 Jugendlichen, die im Sommer 2025 ihre obligatorische Schulzeit abgeschlossen haben, sind 50 Prozent in eine berufliche Grundbildung eingetreten und 34 Prozent haben den allgemeinbildenden Weg eingeschlagen. 16 Prozent wählten aus unterschiedlichen Gründen eine Zwischenlösung: 11 Prozent sind in ein Brückenanagebot eingetreten, 5 Prozent realisieren ein Zwischenjahr.
In diesem Jahr begaben sich ähnlich viele Jugendliche wie bereits 2024 auf den allgemeinbildenden Weg (2025: 34%). Der seit 2020 beobachtete Trend setzt sich zumindest vorerst nicht weiter fort. Gleichzeitig ist der Anteil an Jugendlichen, die eine duale berufliche Grundbildung begonnen haben, leicht angestiegen (2024: 41%, 2025: 46%). Stabil geblieben ist der Anteil jener Jugendlichen, die in ein Brückenangebot eingetreten sind. 2025 geht die Zahl der Jugendlichen, die ein Zwischenjahr realisieren, deutlich zurück. Sie liegt nun wieder auf dem Niveau der Jahre 2018 bis 2022, wodurch sich die erhöhten Werte der beiden Vorjahre als Ausreisser erweisen.
Wichtig anzumerken ist, dass hier nur ein Teil der Nachfrage nach Lehrstellen abgebildet ist, nämlich jene von 14-17-Jährigen am Ende ihrer obligatorischen Schulzeit.
56 Prozent der befragten Unternehmen bilden Lernende aus. Sie boten 2025 insgesamt 87’342 duale berufliche Grundbildungen mit Ausbildungsstart im Sommer 2025 an. Der hohe Anteil ausbildender Unternehmen hängt mit der Stichprobenbasis zusammen: Unternehmen, die ausbilden, sind in der Stichprobe übervertreten, weil sie im Rahmen des Nahtstellenbarometer besonders interessieren.
Stabile 90 Prozent der 2025 vergebenen Lehrstellen sind berufliche Grundbildungen, die zu einem eidgenössischen Fähigkeitszeugnis (EFZ) führen. Bei den übrigen 10 Prozent handelt es sich um berufliche Grundbildungen mit eidgenössischem Berufsattest (EBA).
Der Grossteil der ausbildenden Unternehmen hat das Lehrstellenangebot 2025 verglichen mit dem Vorjahr 2024 konstant gehalten (72%). 12 Prozent der Unternehmen bieten mehr Lehrstellen an als im Vorjahr, 8 Prozent weniger.
Als häufigste Gründe für unbesetzte Lehrstellen geben Unternehmen an, dass sie nur ungeeignete oder keine Bewerbungen erhalten haben.
87 Prozent oder 75’839 der angebotenen Lehrstellen konnten bis August 2025 besetzt werden. Diese Quote liegt nahe bei den Werten aus den Vorjahren und verweist insgesamt auf eine reguläre Lehrstellenvergabe im Sommer 2025.
Der häufigste Grund für offene Lehrstellen ist gemäss Angaben der Unternehmen der Umstand, nur ungenügende Bewerbungen erhalten zu haben. Knapp dahinter reiht sich die Begründung ein, gar keine Bewerbungen erhalten zu haben. Das Angebot ist entsprechend grösser als die Nachfrage. Auf der anderen Seite geben Jugendliche etwas seltener als in den Jahren vor 2023 an, dass ihr gewählter Lehrberuf ihrer Wunschlehre entspreche. Somit wurden nachfrageseitig leicht häufiger Kompromisse bei der Wahl des Lehrberufes eingegangen.
Allerdings ist eine abschliessende Bewertung der Lage auf dem Schweizer Lehrstellenmarkt hier nicht möglich, da Bewerber:innen, die vor 2025 die obligatorische Schule abgeschlossen haben – und somit später als die hier befragten Jugendlichen in den Lehrstellenmarkt eintreten – im Nahtstellenbarometer nicht erfasst sind. Gemäss Angaben der Unternehmen beträgt der Anteil der Personen, die 2025 neu eine berufliche Grundbildung beginnen und bereits über 16 Jahre alt sind, 44 Prozent.
Jugendliche
Für die allermeisten Jugendlichen, die sich für eine Lehre interessieren, stellt der Bewerbungsprozess eine positive Erfahrung dar. 45 Prozent bewerten das Bewerbungsverfahren als sehr positiv und 42 Prozent als eher positiv. Demgegenüber steht eine Minderheit von lediglich 7 Prozent, die negative Gefühle gegenüber dem Bewerbungsprozess äussern.
Zu diesem Bild passt die aktuelle Bewerbungssituation: Noch nie seit Beginn der Erhebung gab es im Durchschnitt weniger Absagen auf Bewerbungen von Jugendlichen als 2025.
Dabei fällt auf: Jugendliche aus der Deutschschweiz bewerten ihren Bewerbungsprozess deutlich positiver als Jugendliche aus der französisch- und italienischsprachigen Schweiz.
Die Einschätzungen der Jugendlichen zu den Schwierigkeiten bei der Bewerbung um eine Lehrstelle machen deutlich, dass sie vor allem praktische Hürden hervorheben. Am häufigsten wird das Verfassen der Bewerbungsunterlagen genannt. 34 Prozent empfinden dies als grösste Herausforderung. Fast ebenso viele Jugendliche (32%) tun sich schwer bei der Suche nach geeigneten Lehrstellen. Ein knappes Viertel berichtet zudem von vielen Absagen, die den Bewerbungsprozess belasten.
Auch die Frage nach dem passenden Beruf spielt eine Rolle: 22 Prozent sehen darin die grösste Schwierigkeit. Weitere Hindernisse sind das fehlende Feedback von Betrieben (17%) oder die Angst vor Ablehnung (15%). Für 14 Prozent ist das Vorstellungsgespräch eine grosse Hürde.
Andere Herausforderungen treten deutlich seltener auf: ein verspäteter Beginn mit den Bewerbungen (8%), fehlende Unterstützung durch Eltern oder Schule (4%) sowie Sprach- oder Kommunikationsprobleme und erlebte Diskriminierung (je 3%). Nur vereinzelt geben Jugendliche Probleme mit Online-Bewerbungen oder einen fehlenden Zugang zu Computer und Internet als Herausforderungen an.
Insgesamt zeigt sich: Während nur ein kleiner Teil der Jugendlichen mit strukturellen oder sozialen Hürden kämpft, liegen die Schwierigkeiten vor allem bei den Kernanforderungen des Bewerbungsprozesses selbst, also beim Schreiben der Unterlagen, der Stellensuche und dem Umgang mit Absagen.
Unternehmen
Unternehmen blicken kritischer auf den Bewerbungsprozess. Nicht nur geben sie als häufigste Gründe für offene Lehrstellen an, keine oder keine passenden Bewerbungen erhalten zu haben, sie monieren auch darüber hinaus die ungenügende Passung zwischen potenziellen Kandidat:innen und den Anforderungen des Berufs. Konkret geben 36 Prozent der ausbildenden Unternehmen an, eher bis sehr häufig Bewerbungen von ungeeigneten Kandidat:innen zu erhalten.
Weitere 35 Prozent der Unternehmen bekommen ebensolche gelegentlich.
Von einer generellen Angebotsschwäche kann aber maximal bei 12 Prozent der Unternehmen die Rede sein. 14 Prozent geben an, gelegentlich keine Bewerbungen zu erhalten. Die grosse Mehrheit gibt jedoch an, selten bis nie in der Situation zu sein, auf ausgeschriebene Lehrestellen gar keine Bewerbungen zu erhalten.
Als konkrete Makel bei Bewerbungen auf Lehrstellen nennen Unternehmen am häufigsten mangelhafte Schulnoten. Ebenfalls weit verbreitet sind sprachliche Defizite wie Rechtschreib- und Grammatikfehler sowie eine unklare Motivation bzw. unpersönliche Bewerbungen.
Rund ein Drittel der Unternehmen berichtet von einer schlechten Passung zwischen Bewerbung und Berufsanforderungen, knapp dahinter folgen fehlende Berufsvorstellungen oder unrealistische Erwartungen.
Unvollständige Unterlagen treten bei einem Viertel auf. Seltener, aber dennoch relevant, sind mangelnde Zuverlässigkeit bzw. das Nichteinhalten von Terminen, ein unsicheres Auftreten im Gespräch oder unstrukturierte Unterlagen.
Fehlende Unterstützung durch Schule oder Eltern wird von 9 Prozent genannt; technische Schwierigkeiten bei der digitalen Bewerbung spielen mit 3 Prozent nur eine Nebenrolle.
Jene Unternehmen, die angeben schon einmal keine Bewerbungen erhalten zu haben, sehen das Problem primär darin, dass es zu wenig geeignete Bewerber:innen gibt. Weiter sehen sie in der Akademisierung und der geringen Attraktivität des Lehrberufs zentrale Gründe für das Ausbleiben von Bewerbungen. Die Konkurrenz durch andere Lehrbetriebe ist für rund jedes fünfte dieser Unternehmen ein Grund für wenige oder keine Bewerbungen.
Auch die Lage der Ausbildungsplätze spielt eine Rolle. Wenn Lehrstellen in Regionen angeboten werden, die für Jugendliche schwer erreichbar sind, sinkt das Arbeitsangebot zusätzlich.
Schliesslich werden selbstkritisch vereinzelt mangelnde Bekanntheit des Unternehmens, unzureichende Rekrutierungsaktivitäten oder auch fehlende Fringe-Benefits als Gründe genannt.
Jugendliche erleben den Bewerbungsprozess überwiegend positiv. Schwierigkeiten liegen vor allem bei praktischen Hürden wie dem Verfassen von Unterlagen, der Stellensuche und dem Umgang mit Absagen. Unternehmen hingegen beurteilen die Qualität der Bewerbungen kritischer und bemängeln schwache schulische Leistungen, sprachliche Defizite sowie unklare Motivation.
Von einer generellen Angebotsschwäche kann kaum die Rede sein. Die Antworten von Unternehmen und Jugendlichen zeigen, dass die Erwartungen der Unternehmen, die Kompetenzen der Jugendlichen und deren Wahrnehmung des eigenen Auftritts auseinandergehen. Entscheidend ist daher, die Schnittstelle zwischen Anforderungen und Kompetenzen gezielt zu verbessern.
Allgemeine Befindlichkeit der Jugendlichen an der Nahtstelle I
Die Jugendlichen an der Nahtstelle I blicken vermehrt mit gemischten Gefühlen in die Zukunft. Eine knappe Mehrheit bleibt zwar mit 51 Prozent zuversichtlich was die eigene Zukunft angeht. Dies entspricht allerdings einem Tiefstand der letzten fünf Jahre.
Die Zukunft der Gesellschaft als Ganzes wird insgesamt verhaltener beurteilt und düsterer wahrgenommen. Das bestätigt sich auch 2025.
Bezogen auf ihre Ausbildungssituation urteilen die Schulabgänger:innen 2025 nach wie vor positiv. Obwohl in der kurzfristigen Tendenz eine leicht rückläufige Zufriedenheit bei den Jugendlichen festzustellen ist, bleibt der Mittelwert im Vergleich zu 2024 stabil. Auf einer Skala von 0 bis 10 wird ein Mittelwert von 7.1 (+0.1) für die Zufriedenheit mit der Ausbildungssituation im Anschluss an die obligatorische Schule gemessen. Mit dem Leben im Allgemeinen sind die Jugendlichen in diesem Jahr zufriedener. Der Mittelwert liegt 2025 bei 7.4 (+0.3).
Die Ausbildungswahl bleibt 2025 für die überwiegende Mehrheit eine freie Entscheidung.
Grossmehrheitlich freuen sich die Jugendlichen auch weiterhin auf die Ausbildung. Jedoch sinken diese Werte seit 2021.
73 Prozent beschreiben ihre Wahl nach wie vor als Traumausbildung oder Wunschlösung. Trotzdem liegt dieser Wert aktuell auf dem tiefsten Stand seit Erhebungsbeginn. Ähnlich viele Jugendliche wie 2024 bekunden, dass ihnen die Ausbildungswahl schwergefallen ist (39%). Für 20 Prozent ist die getroffene Ausbildungswahl eine Kompromisslösung (-2ppt) und 27 Prozent sprechen von einer Übergangslösung. Somit wird die Übergangslösung weniger oft gewählt als in den vergangen zwei Jahren.
So kann die Situation an der Nahtstelle I aus Sicht der Jugendlichen auch 2025 insgesamt als zufriedenstellend beschrieben werden. Die gewählte Ausbildung wird weniger oft als Übergangslösung bezeichnet als in den vergangenen beiden Jahren. Der zu Beginn der Untersuchungsreihe grosse Enthusiasmus hinsichtlich der anstehenden Ausbildungen hat in den vergangenen Jahren allerdings etwas nachgelassen.
Ausbildungswahl nach obligatorischer Schulzeit
78 Prozent der Jugendlichen starteten im Sommer 2025 mit ihrer favorisierten Ausbildung gemäss April-Umfrage. Dieser Wert ist kurzfristig leicht rückläufig und fällt zweitmalig unter die 80 Prozent-Marke. Zwischen 2018 und 2023 schwankte dieser Wert zwischen 81 und 86 Prozent. Etwas anderes als ihre erste oder zweite Priorität machen 11 Prozent. Nach dem letztjährigen leichten Anstieg um 3 Prozentpunkte ist der Wert wieder auf das Niveau von 2023 gesunken (11%).
Eine berufliche Grundbildung – sei es in Form einer dualen beruflichen Grundbildung (42’986/46%) oder in Form einer schulisch organisierten beruflichen Grundbildung (3’747/4%) – bleibt die am häufigsten gewählte Option nach der obligatorischen Schulzeit. Das gilt insbesondere für junge Männer (Männer: 54%, Frauen: 46%), denn junge Frauen begeben sich häufiger auf den allgemeinbildenden Weg (Frauen: 38%, Männer: 29%). Die Geschlechterdifferenz präsentiert sich 2025 zum dritten Mal in Folge etwas weniger stark akzentuiert als in den Vorjahren.
Insgesamt beginnen 34 Prozent der Jugendlichen zwischen 14 und 17 Jahren ein Gymnasium oder eine Fachmittelschule (+2ppt.). Der allgemeinbildende Weg wird dieses Jahr wieder etwas öfter eingeschlagen als im Vorjahr. In der italienisch- und französischsprachigen Schweiz bleibt diese Wahl weitverbreitet (DCH: 22%, FCH: 55%, ICH: 68%).
Leicht mehr Jugendliche als in den Vorjahren nehmen nach der obligatorischen Schulzeit ein Brückenangebot wahr (10’084/11%), wobei sich das Geschlechterverhältnis weiterhin ausgewogen präsentiert (Männer: 11%, Frauen: 10%). Ein Zwischenjahr (Reisen, Sprachaufenthalt, Haushaltsjahr o.ä.) realisieren 5 Prozent (-8 ppt). Frauen wählen nach wie vor etwas häufiger diesen Weg als Männer (Männer: 3%, Frauen: 5%). Damit erscheinen die letzten beiden Jahre als Ausnahme, während sich aktuell das frühere Niveau erneut einstellt.
In den vergangenen drei Jahren war ein Rückgang beim Anteil der Jugendlichen zu beobachten, die den allgemeinbildenden Weg einschlagen möchten. Dieser Trend hat sich jedoch aktuell nicht weiter bestätigt. Der Anteil an Schulabgänger:innen, die sich auf den allgemeinbildenden Weg begeben, ist im aktuellen Jahr nicht weiter gesunken.
Diese Entwicklung spiegelt sich bei beiden Geschlechtern wider. Insbesondere der Anteil junger Männer, die den allgemeinbildenden Weg einschlagen, hat zugenommen, wobei die jungen Frauen weiterhin öfters den allgemeinbildenden Weg wählen (Männer: 29%, Frauen: 38%).
Berufliche Grundbildung
In der Kategorie berufliche Grundbildung (46’732) finden sich Jugendliche, die eine duale berufliche Grundbildung beginnen (42’986/92%), und solche, die eine schulisch organisierte berufliche Grundbildung (3’747/8%) starten. Letztere bleiben schweizweit klar in der Minderheit, und das Verhältnis hat sich 2025 stabil gehalten. Allerdings ist diese Wahl sprachregional geprägt: In der französischsprachigen Schweiz ist der Anteil an Jugendlichen in schulisch organisierten beruflichen Grundbildungen höher als in der deutsch- und italienischsprachigen Schweiz. Als häufigster Beweggrund für eine schulische berufliche Grundbildung wird von 40 Prozent der Jugendlichen angegeben, dass der schulische Weg besser zu ihnen passt (2018: 52%, 2019: 55%, 2020: 50%, 2021: 51%, 2022: 53%, 2023: 59%, 2024: 54%). Wie in den Vorjahren folgt als zweiter Beweggrund die Tatsache, dass keine passende Lehrstelle gefunden wurde (2022: 22%, 2023: 21%, 2024: 21%, 2025: 33%). Dieser Wert ist im Vergleich zu den Vorjahren gestiegen.
Die meisten Jugendlichen beginnen eine drei- oder vierjährige berufliche Grundbildung (61% resp. 33%), welche mit einem eidgenössischen Fähigkeitszeugnis (EFZ) abgeschlossen wird. Zweijährige berufliche Grundbildungen mit einem eidgenössischen Berufsattest (EBA) bleiben bei Schulabgänger:innen mit 6 Prozent die Ausnahme.
22 Prozent der Jugendlichen, die eine berufliche Grundbildung begonnen haben, sehen 2025 vor, parallel zur beruflichen Grundbildung eine Berufsmaturität zu absolvieren. Dieser Wert ist im Vergleich zu den Jahren 2021 und 2022 etwas gesunken und befindet sich aktuell auf dem Niveau der ersten beiden Erhebungsjahre sowie der Vorjahre (2018: 21%, 2019: 20%, 2020: 30%, 2021: 31%, 2022: 26%, 2023: 23%, 2024: 21%). Mit 58 Prozent kommt eine Berufsmaturität aktuell leicht weniger oft in Frage (-6ppt). Gleichzeitig sind die Jugendlichen häufiger unsicher, ob eine Berufsmaturität in Zukunft angestrebt werden soll.
Häufigster Grund für eine Berufsmaturität bleibt die Aussicht auf bessere Karrierechancen. Dieser Wert ist im Vergleich zum vorjährlichen Anstieg wieder auf das Niveau von 2023 gesunken (2023: 51%, 2024: 58%, 2025: 48%). Am zweithäufigsten beabsichtigen Lernende, später einem Studium nachzugehen, und wählen deshalb den Weg der Berufsmaturität (2023: 32%, 2024: 23%; 2025: 29%). Aktuell ist dieser Wert wieder leicht höher.
Geschlechterspezifisch zeigt sich, dass bei jungen Männern öfters bessere Karrierechancen (junge Männer: 57%, junge Frauen: 37%) und bei jungen Frauen öfters ein späteres Studium als Begründung für eine Berufsmaturität angeben werden (junge Frauen: 35%, junge Männer: 24%). Daneben sind 2025 für junge Frauen vermehrt auch «andere Gründe» für den Entscheid ausschlaggebend (junge Frauen: 17%, junge Männer: 9%).
Häufigste Gründe gegen eine Berufsmaturität sind die Angst vor zu viel Stress (2022: 19%, 2023: 19%, 2024: 23%, 2025: 25%), generell kein Interesse daran (2022: 26%, 2023: 24%, 2024: 21%, 2025: 22%) oder der Entschluss, erst nach Abschluss der beruflichen Grundbildung eine Berufsmaturität machen zu wollen (21%). Der zu grosse Stress gewinnt demnach als Grund gegen die Berufsmaturität weiter an Bedeutung, während die Entscheidung einer Berufsmaturität nach der Lehre weniger oft angegeben wird.
Stabile 91 Prozent der Jugendlichen, die 2025 eine berufliche Grundbildung beginnen, geben an, dass ihr aktueller Lehrberuf ihrer Wunschlehre entsprechen würde.
Die Top 10 Lehrberufe 2025 sind untenstehend abgebildet. Es ist zu beachten, dass es von Jahr zu Jahr zu starken Schwankungen kommen kann, weil die Stichprobengrösse pro Lehrberuf hier eher klein und entsprechend mit einem grossen Fehlerbereich behaftet ist. Neu wieder in den Top 10 vertreten sind 2025 die berufliche Grundbildung zur Automobil-Mechatronikerin / zum Automobil-Mechatroniker und zur Logistikerin / zum Logistiker. Verdrängt wurden dadurch die beruflichen Grundbildungen zur Zeichnerin / zum Zeichner und zur medizinischen Praxisassistentin / zum medizinischen Praxisassistenten. Die letztere Berufsgattung ist nur ganz knapp aus den Top 10 gefallen.
Bemerkenswert ist der wiederholte Rückgang beim Spitzenreiter: der beruflichen Grundbildung zum Kaufmann / zur Kauffrau. Kurzfristig zeichnet sich somit hier ein Trend zu weniger Lehrstellenantritten ab. Merklich angestiegen ist dagegen der Anteil Jugendlicher, die eine berufliche Grundbildung im Bereich der Gesundheit machen wie auch der Anteil beim Lehrberuf Detailhandelsfachmann:frau.
Unter den Jugendlichen, die 2025 eine berufliche Grundbildung begonnen haben, finden sich erneut mehr Männer (24’222/56%) als Frauen (18’763/44%). Dieses Geschlechterverhältnis hat sich bis anhin als relativ stabil erwiesen. 2025 verschiebt sich das Geschlechterverhältnis leicht: Zwar absolvieren weiterhin mehr junge Männer eine berufliche Grundbildung, der Anteil junger Frauen ist jedoch deutlich angestiegen.
Dabei bestätigen sich 2025 deutliche Unterschiede in den Lehrberufspräferenzen der Geschlechter.
Einzig die beruflichen Grundbildung zur Kauffrau / zum Kaufmann geniesst geschlechterunabhängig Beliebtheit.
Dennoch bleibt es dabei: Junge Frauen tendieren eher zu beruflichen Grundbildungen aus den Bereichen Gesundheit und Soziales, junge Männer eher zu technischen und handwerklichen beruflichen Grundbildungen. Junge Frauen wählen dabei aus einer breiteren Berufspalette aus als junge Männer.
Kauffrau
Fachfrau Gesundheit
Fachfrau Betreuung
Detailhandelsfachfrau
Medizinische Praxisassistentin
Kaufmann
Polymechaniker
Informatiker
Logistiker
Elektroinstallateur
Durchschnittlich haben Jugendliche, die 2025 eine duale berufliche Grundbildung begonnen haben, 8 Bewerbungen verfasst, was dem zweittiefsten Wert seit Befragungsbeginn entspricht (2019: 10.3, 2020: 7.1, 2021: 9.4, 2022: 8.4, 2023: 9.7, 2024: 10.3). Zusagen auf Bewerbungsbestrebungen waren 2025 leicht tiefer als im Vorjahr und gleichen sich somit an die Werte der Jahre 2021 und 2022 an (2021: 1.9, 2022: 1.9, 2023: 2.4, 2024: 2.4, 2025: 2.1). Ausstehende Bescheide (2021: 2.0, 2022: 1.5, 2023: 1.1, 2024: 0.8, 2025: 1.1) waren wieder höher als im Vorjahr. Absagen gab es noch nie so wenige wie im Jahr 2025 (2021: 5.5, 2022: 5.0, 2023: 6.1, 2024: 4.9).
In den vergangenen drei Jahren hat sich der Bewerbungsprozess wieder normalisiert. Im Pandemiekontext war auffällig, dass dieser viel kurzfristiger war. Nun zeigt die Tendenz hin zu einem längeren Bewerbungsprozess:
Es geben wieder weniger Jugendliche als im Vorjahr an, dass sie erst drei Monate vor der Befragung, also im Frühjahr, mit dem Bewerben angefangen haben (2018: 4%, 2019: 6%, 2020: 8%, 2021: 22%, 2022: 21%, 2023: 9%, 2024: 11%, 2025: 8%). Der Wert bleibt im Vergleich zu den Jahren vor der Corona-Pandemie dennoch etwas erhöht. Der Grossteil der Befragten begann jedoch vor einem Jahr (44%) oder noch früher damit, sich zu bewerben (32%).
Lehrvertragsauflösungen vor Antritt der beruflichen Grundbildung bleiben klar die Ausnahme. Mit gleichbleibenden 5 Prozent der Jugendlichen, die angeben, dass der bestehende Lehrvertrag aufgelöst wurde, waren Vertragsauflösungen jedoch zwischen 2023 und 2025 häufiger als in den Vorjahren (2021: 2%, 2022: 2%, 2023: 5%, 2024: 5%).
Allgemeinbildende Schulen
Insgesamt haben 31’241 (34%) Jugendliche nach den Sommerferien eine allgemeinbildende Schule begonnen. 24’463 (78%) von ihnen besuchen ein Gymnasium, 6’777 (22%) eine Fachmittelschule. Die Verteilung auf diese beiden Typen von Mittelschulen erweist sich als relativ stabil. Auch 2025 haben wieder mehr Frauen (17’320/55%) den allgemeinbildenden Weg eingeschlagen als Männer (12’239/45%). Das ist ein bekanntes und relativ stabiles Verhältnis.
Der Grossteil der Maturitätsschüler:innen konnte an der Schule, die sie besuchen, den Schwerpunkt ihrer Wahl im Angebot finden (82%). Die am häufigsten gewählten Schwerpunkte für Gymnasien und Fachmittelschulen sind untenstehend abgebildet. Erneut wurde 2025 am häufigsten der gymnasiale Schwerpunkt in den Bereichen Wirtschaft, Handel und Recht gewählt. Leicht beliebter als neusprachliche Profile sowie Physik und Anwendungen der Mathematik ist in diesem Jahr der Schwerpunkt Biologie und Chemie.
Langfristige Trends lassen sich in Bezug auf die Schwerpunktwahl keine ablesen. Die Entwicklungen von Jahr zu Jahr sind aufgrund der kleinen Fallzahlen eher heterogener Natur.
Im Vergleich zu den Vorjahren haben aber die Schwerpunkte bildnerisches Gestalten oder Musik an Zulauf verloren, während der Schwerpunkt Biologie und Chemie vermehrt gewählt wurde.
Die Schwerpunktwahl in Fachmittelschulen folgt ebenso wenig eindeutigen Trends. Sprünge in den Datenreihen ab 2023 sollten mit Vorsicht interpretiert werden, weil ab diesem Zeitpunkt für diese Frage neu Mehrfachantworten zugelassen worden sind. Der Spitzenreiter Gesundheit, Naturwissenschaften wurde im letzten Jahr vom Schwerpunkt Pädagogik abgelöst. Diese Entwicklung hat sich 2025 bestätigt. Auf dem dritten Rang folgt unverändert Wirtschaft, Handel und Recht. Diese drei Schwerpunkte befinden sich Jahr für Jahr auf den Spitzenrängen, wenn auch nicht immer in der gleichen Rangfolge. Auf den Rängen vier und fünf folgen die Schwerpunkte Soziale Arbeit sowie Gestaltung und Kunst. 2025 haben 12 Prozent aller neuen Fachmittelschüler:innen ihren Schwerpunkt noch nicht definitiv festgelegt, womit der Wert nach dem letztjährigen Tiefstand wieder angestiegen ist.
Als zentral für die Schwerpunktwahl erweist sich neben dem Interesse die Frage, ob ein spezifischer Schwerpunkt eine gute Vorbereitung für ein nachfolgendes Studium ist. Auch die schulischen Stärken und Schwächen sind tendenziell entscheidend. Die Schwerpunktwahl im Freundeskreis ist dagegen kaum massgebend für den eigenen Entscheid.
Brückenangebote
10’084 Jugendliche oder leicht angestiegene 11 Prozent (+2ppt) nehmen 2025 im Anschluss an die obligatorische Schulzeit ein Brückenangebot wahr. Darunter befinden sich 2025 leicht mehr junge Männer (54%) als Frauen (46%). Damit ist das Verhältnis zwischen den Geschlechtern aktuell unausgeglichener als in den Vorjahren, als mehr junge Frauen Brückenangebote nutzten.
Erstmals seit 2022 fiel die Wahl bei über der Hälfte der Jugendlichen in Brückenangeboten auf rein schulische Angebote (57%, +15 ppt.). 15 Prozent entschieden sich 2025 für ein kombiniertes Angebot bestehend aus Schule und Arbeitspraxis, 13 Prozent für ein berufliches Brückenangebot. Die bisher stabile Verteilung hat sich verändert: 2025 greifen die Jugendlichen in Brückenangeboten vermehrt auf die schulische Variante zurück.
Der häufigste Grund, weshalb ein Brückenangebot wahrgenommen wird, bleibt, dass keine passende Lehrstelle gefunden wurde (53%). Gegenüber dem Vorjahr wurde dieser Grund 2025 nochmals häufiger genannt (+6 ppt.).
Leicht mehr Jugendliche geben an, dass sie ein Brückenangebot wahrnehmen, weil ihre anschliessende Ausbildung dies erfordern würde (9%, +3 ppt). Andere Gründe spielen nur bedingt eine Rolle und werden in gleichem Masse genannt – sei es, dass die Aufnahmeprüfung für die gewünschte Schule nicht bestanden wurde oder dass die Noten verbessert werden sollten, respektive der Schulstoff nachgeholt werden muss.
Die Begründung, dass ein Brückenangebot wahrgenommen wird, weil man seine Sprachkenntnisse verbessern möchte, wird 2025 wie bereits 2024 wieder deutlich weniger oft angegeben als 2023, und der Wert gleicht sich an jene der Vorjahre an (2021: 8%, 2022: 6%, 2023: 14%, 2024: 5%, 2025: 6%).
Nach dem Brückenangebot möchten nach wie vor die meisten Jugendlichen eine berufliche Grundbildung beginnen. Der Anteil Jugendlicher in Brückenangeboten, die (noch) nicht wissen, was sie danach gerne machen würden, ist 2025 wieder gesunken.
Zwischenjahr
Jugendliche geben 2025 deutlich weniger häufig an, ein Zwischenjahr (Reisen, Sprachaufenthalte, Haushaltsjahr o. ä.) nach der obligatorischen Schulzeit zu absolvieren (2025: 5%, -8 ppt.). Anders als noch 2024 befinden sich darunter aktuell mehr Männer als Frauen. Dieser Befund trifft erstmal in der Untersuchungsreihe auf. Bereits in jüngster Vergangenheit konnte eine Angleichung des Geschlechterverhältnisses beobachtet werden (2019: 66% Frauen:34% Männer, 2020: 61%:39%, 2021: 66%:34%, 2022: 66%:34%, 2023: 57%:43%, 2024: 54%:46%, 2025: 48%:52%).
Gründe für Zwischenlösungen sind so verschieden wie die Art der Zwischenlösungen selber, was in der Sammelkategorie „andere Gründe“ zum Ausdruck kommt. War diese Kategorie in den letzten beiden Jahren vergleichsweise weniger stark ausgeprägt, ist der Wert 2025 erhöht (48%). Eine erfolglose Lehrstellensuche oder der Wunsch nach etwas Zeit für sich als Gründe für ein Zwischenjahr wird ähnlich häufig angegeben wie im Vorjahr.
Die Jugendlichen haben wieder häufiger ein Bild davon, was auf das Zwischenjahr folgen soll (weiss ich noch nicht 2018: 11%, 2019: 16%, 2020: 6%, 2021: 19%, 2022: 7%, 2023: 30%, 2024: 31%, 2025: 9%). Als häufigste konkrete Option im Anschluss an das Zwischenjahr wird die duale berufliche Grundbildung angegeben (2024: 25%, 2025: 51%). Dieser Wert hat sich im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt.
Die schulische berufliche Grundbildung ist bei den Jugendlichen, die ein Zwischenjahr absolvieren, dagegen weniger beliebt (2024: 7%, 2025: 2%). Dies hat sich 2025 noch weiter verdeutlicht. Ebenso ist im Vergleich zum Vorjahr die Absicht wieder seltener vorhanden, nach dem Zwischenjahr eine Maturitätsschule zu beginnen (2019: 15%, 2020: 17%, 2021: 16%, 2022: 21%, 2023: 8%, 2024: 18%; 2025: 11%). Der Wert schwankt somit über die Zeit – insbesondere in der jüngsten Vergangenheit.
Lehrstellenangebot
56 Prozent der Unternehmen, die an der Umfrage teilgenommen haben, bieten Lehrstellen an. Das sind ungefähr gleich viele wie im Vorjahr, jedoch deutlich mehr als früher in der Untersuchungsreihe, wo sich jeweils rund ein Viertel ausbildende Unternehmen in der Stichprobe fand. Seit 2023 kann der Anteil ausbildender Betriebe in der Bruttostichprobe der vorliegenden Erhebung definiert werden, wodurch ausbildende Betriebe besser erreicht werden können. Das erklärt die erhöhten Werte ab 2023 und dürfte auch für gewisse Schwankungen beim Lehrstellenangebot der befragten Unternehmen die Erklärung sein.
Erneut geben die meisten Unternehmen an, ihr Lehrstellenangebot gegenüber dem Vorjahr konstant gehalten zu haben. Auch die Anteile der Unternehmen, die mehr oder weniger Lehrstellen anbieten, haben sich über die Zeit kaum verändert. Erkennbar ist in der Zeitreihe, dass in den Pandemiejahren mehr Unternehmen in dieser Frage Verunsicherung äusserten.
Jene Unternehmen, die aktuell mehr Lehrstellen anbieten als letztes Jahr, geben primär an, dies aus Sorge um den Berufsnachwuchs zu tun. Verglichen mit den Vorjahren wird dieser Grund aktuell wieder häufiger genannt (2023: 44%, 2024: 41%, 2025: 49%). An zweiter Stelle gibt rund ein Viertel der Unternehmen das natürlich schwankende Angebot an Lehrstellen als Grund an (2024: 36%, 2025: 27%).
Jene Unternehmen, die aktuell weniger Lehrstellen anbieten als letztes Jahr, geben noch immer am häufigsten an, dass natürliche Fluktuationen ausschlaggebend waren. An zweiter Stelle wird 2025 die aktuelle Wirtschaftslage als Grund angegeben (2023: 14%, 2024: 16%, 2025: 22%). Dieser Wert nähert sich den Werten während der Pandemie an und ist nach zwei Jahren der Erholung im Steigen begriffen. Als dritthäufigster Grund werden Umstrukturierungen im Unternehmen genannt (2025: 18%). Das Fehlen von Berufsbildner:innen (2025: 13%) respektive von qualifizierten Schulabgänger:innen (2023: 16%, 2024: 17%, 2025: 12%) sind die viert- und fünfthäufigsten Gründe.
Bei 11 Prozent der 2025 angebotenen Lehrstellen handelt es sich um berufliche Grundbildungen mit EBA, 89 Prozent sind berufliche Grundbildungen mit EFZ. Dieses Verhältnis erweist sich als äusserst stabil über die Zeit.
Die Aufschlüsselung der Lehrstellensituation nach Branchen liefert untenstehende Grafik. Vier der insgesamt 15 Branchen stellten 2025 die Hälfte des Lehrstellenangebots: Das Gesundheits- und Sozialwesen, die Handelsbranche, die Land- und Forstwirtschaft und das Baugewerbe.
Insgesamt zeigt sich das Lehrstellenangebot auch 2025 über viele Branchen hinweg stabil. In vier Branchen hat es zugenommen, in drei ist es zurückgegangen. Nachdem die Handelsbranche und das Gesundheits- und Sozialwesen 2023 zum zweiten Mal in Folge ein leicht rückläufiges Lehrstellenangebot aufwiesen, verzeichnet das Gesundheits- und Sozialwesen einen nachhaltigen Anstieg, während die Handelsbranche stagniert.
Damit zeigt sich in den beiden Branchen mit dem grössten Lehrstellenangebot eine gegenläufige Entwicklung: Erholung im Gesundheitsbereich, Stagnation im Handel.
Die Land- und Forstwirtschaft hat sich in den letzten Jahren von einem Randbereich zu einem festen Bestandteil des Lehrstellenmarktes entwickelt und hält dieses erhöhte Niveau.
Der Rückgang angebotener Lehrstellen im Baugewerbe setzt sich zwar nicht weiter fort, das Angebot stagniert aber auf diesem vergleichsweise tiefen Niveau. Gleiches gilt für das verarbeitende Gewerbe. Beide Branchen weisen ein strukturell tieferes Angebot auf.
Im Bereich Erziehung und Unterricht kommt es zu ausgeprägten jährlichen Schwankungen, die aufgrund des insgesamt kleinen Anteils besonders stark ins Auge fallen.
In der öffentlichen Verwaltung und im Finanz- und Versicherungsbereich bleibt das Lehrstellenangebot wie schon 2024 konstant niedrig. Beide Branchen haben nach den Ausschlägen 2021 inzwischen ein stabiles, aber relativ kleines Segment im Gesamtangebot gefunden.
Die Mehrheit der Unternehmen plant auch für 2026, gleich viele Lehrstellen wie im Vorjahr anzubieten. Dieser Anteil bildet über die ganze Zeitreihe hinweg die grösste Gruppe, wenngleich er zuletzt leicht zurückgegangen ist. Nur eine kleine Minderheit der Unternehmen beabsichtigt, mehr Lehrstellen auszuschreiben. Dieser Anteil hat sich seit 2020 zwar leicht erhöht, bleibt jedoch auf tiefem Niveau. Auch die Zahl der Unternehmen, die weniger Lehrstellen planen, schwankt nur wenig und bleibt im Vergleich stabil. Ein wachsender Teil der Unternehmen gibt an, dass noch keine Entscheidung getroffen wurde oder gibt keine Antwort, was auf eine leicht zunehmende Zurückhaltung oder Unsicherheit bei der Planung hinweist.
Auf erhöhtem Niveau äussern Unternehmen aus der Bau- und Handelsbranche, den Bereichen Verkehr, Information und Kommunikation sowie Erbringer von wissenschaftlichen oder sonstigen Dienstleistungen, dass sie sich in Bezug auf die Lehrstellenplanung in den Folgejahren noch nicht entschieden haben.
Grossunternehmen mit 100 oder mehr Mitarbeitenden halten an der Ausbildung fest und geben signifikant häufiger an, nächstes Jahr mehr Lehrstellen anbieten zu wollen (100+ Beschäftigte: 16%, 10-99 Beschäftigte: 6%, 2-9 Beschäftigte: 7% mehr Lehrstellen). Kleinere Unternehmen weichen der Frage dagegen häufiger aus (100+ Beschäftigte: 3%, 10-99 Beschäftigte: 7%, 2-9 Beschäftigte: 13% weiss nicht/keine Angabe).
In die Planung fliessen zudem auch andere Faktoren mit ein, wie beispielsweise das Angebot an Teilzeitstellen: Der Grossteil der Unternehmen steht der Teilzeitlehre nach wie vor neutral (30%, -3 ppt) oder befürwortend (29%, -2 ppt.) gegenüber. Kritik an diesem Modell gewinnt jedoch verglichen mit dem Vorjahr leicht an Boden: 29 Prozent (+ 4 ppt.) sprechen sich gegen ein reduziertes Pensum und die damit verbundene Verlängerung der Lehrdauer aus. Auffällig ist dabei, dass Unternehmen aus der italienisch- oder französischsprachigen Schweiz sich häufiger verunsichert zeigen in der Frage der Teilzeitlehre als solche aus dem deutschsprachigen Raum (ICH: 25%, FCH: 20%, DCH: 9% weiss nicht/keine Angabe).
Lehrstellenvergabe
87 Prozent der angebotenen Lehrstellen konnten – Stand August 2025 – besetzt werden. Das sind ähnlich viele wie zum gleichen Zeitpunkt in den Vorjahren. Schweizweit betrachtet zeichnet sich somit auch 2025 wieder eine reguläre Vergabe von Lehrstellen ab. Die Lehrstellenvergabe von dualen beruflichen Grundbildungen, die mit einem eidgenössischen Berufsattest abgeschlossen werden, bleibt wie gewohnt etwas hinter jener von beruflichen Grundbildungen zurück, die mit einem eidgenössischen Fähigkeitszeugnis abgeschlossen werden(EBA: 81%, EFZ: 88%).
Die Lehrstellensituation 2025 zeigt deutliche Unterschiede zwischen den Branchen. Im Baugewerbe bleibt jede vierte Lehrstelle unbesetzt, während das Angebot im Vergleich zu früheren Jahren eher bescheiden ist. Auch im Gastgewerbe liegt der Anteil offener Lehrstellen mit 18 Prozent hoch, bei gleichzeitig relativ kleinem Anteil am gesamten Lehrstellenmarkt.
Erhöht präsentiert sich das Lehrstellenangebot seit 2023 in der Land- und Forstwirtschaft. Der Anteil offener Lehrstellen ist 2025 jedoch auf 20 Prozent geklettert, was auf gestiegene Besetzungsprobleme hinweist.
Das verarbeitende Gewerbe trägt einen wesentlichen Teil zum Gesamtangebot bei, kämpft aber ebenfalls mit 18 Prozent offener Lehrstellen und damit einem wiederkehrenden Rekrutierungsproblem.
Im Handel zeigt sich ein ähnliches Muster: Mit 14 Prozent des Angebots zählt die Branche zwar weiterhin zu den grössten Anbietern, gleichzeitig bleibt ein stabil hoher Anteil von 15 Prozent unbesetzt.
Das Gesundheits- und Sozialwesen macht 18 Prozent des Gesamtangebots aus und bleibt damit einer der wichtigsten Lehrstellenmärkte. Trotz des hohen Angebots ist der Anteil unbesetzter Lehrstellen mit 8 Prozent vergleichsweise gering – ein Hinweis auf hohe Nachfrage.
Auffällig sind die sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen, wo sich die Lehrstellenvergabe nach ein einem Rekordhoch 2023 (40% unbesetzt) wieder normalisiert hat: 2025 sind nur noch 7 Prozent der Lehrstellen dieser Branche unbesetzt. Gleichzeitig ist der Angebotsanteil mit 6 Prozent stabil, womit sich die Lage deutlich entspannt hat.
Im Bereich Erziehung und Unterricht zeigt sich eine gegenläufige Entwicklung: Während das Angebot mit 5 Prozent vergleichsweise klein bleibt, steigt der Anteil offener Lehrstellen 2025 auf 15 Prozent – ein Hinweis auf zunehmende Rekrutierungsschwierigkeiten.
Weitere Branchen wie öffentliche Verwaltung, Finanz- und Versicherungsdienstleistungen oder Information und Kommunikation weisen kleine Angebotsanteile (2–3%) auf und verzeichnen gleichzeitig niedrige Quoten unbesetzter Lehrstellen.
Gründe und Lösungen für offengebliebene Lehrstellen
2025 stehen Unternehmen bei der Besetzung von Lehrstellen weiterhin vor der doppelten Herausforderung, überhaupt genügend Bewerbungen zu erhalten und gleichzeitig passende Kandidat:innen zu finden.
Am häufigsten nennen die Unternehmen mit bisher unbesetzten Lehrstellen, dass sie nur ungeeignete Bewerbungen erhalten haben. Mit 56 Prozent bleibt dieser Wert auf hohem Niveau, wenn auch etwas unterhalb der Spitzenjahre. Ebenfalls weit verbreitet ist die Angabe, keine Bewerbungen erhalten zu haben. Mit 53 Prozent liegt der Anteil zwar wieder tiefer als in den beiden Vorjahren, bleibt jedoch ein zentraler Faktor für unbesetzte Lehrstellen.
Weitere Gründe spielen im Vergleich eine geringere Rolle: Mit 12 Prozent der Unternehmen geben im Vergleich zum Vorjahr weniger an, dass Bewerber:innen kurzfristig abgesagt haben.
Ebenso viele verweisen auf andere Gründe für offene Lehrstellen.
Auffällig bleibt die Differenz zwischen EBA- und EFZ-Lehrstellen: Bei EBA-Lehrstellen überwiegt weiterhin das Problem fehlender Bewerbungen (57%), allerdings ist auch die Zahl ungeeigneter Bewerbungen 2025 wieder deutlich angestiegen (50%).
Bei EFZ-Lehrstellen liegt der Fokus stärker auf ungeeigneten Bewerbungen (51%), wobei auch fehlende Bewerbungen mit 46 Prozent ein relevanter Grund bleiben. Auch sind Unternehmen bei EFZ-Lehrstellen häufiger von kurzfristigen Absagen betroffen als bei EBA-Lehrstellen.
Offen gebliebene Lehrstellen zu streichen oder nicht mehr auszuschreiben, bleibt zwar die Ausnahme, wird aber aktuell so häufig wie nie zuvor in Erwägung gezogen (2023: 5%, 2024: 4%, 2025: 9%). Die meisten vakanten Lehrstellen sollen nächstes Jahr wieder ausgeschrieben werden (2023: 84%, 2024: 85%, 2025: 77%), auch wenn dieser Wert leicht sinkt.
Bestehen bleibt seit Beginn der Pandemie die erhöhte Absicht, Lehrstellen weiter offen zu halten, um sie allenfalls im laufenden Jahr noch besetzen zu können (2018: 52%, 2019: 50%, 2020: 66%, 2021: 61%, 2022: 64%, 2023: 74%, 2024: 70%, 2025: 59%). Nachdem 2023 so viele Unternehmen wie nie zuvor diese Absicht bekundet haben, ist hier jedoch ein Rückgang zu beobachten.
Profil der Neu-Lernenden
Unter den neuen Lernenden, die im Sommer 2025 eine duale berufliche Grundbildung begonnen haben, stellen Männer mit 58 Prozent weiterhin die Mehrheit dar gegenüber 42 Prozent Frauen. Das Geschlechterverhältnis zeigt sich über die Zeit hinweg relativ stabil, hat sich aktuell jedoch leicht zugunsten der Männer verschoben.
Stabile 44 Prozent der Neu-Lernenden sind 2025 älter als 16 Jahre, was nahe am Durchschnittswert der Untersuchungsreihe liegt (2018: 60%, 2019: 49%, 2020: 37%, 2021: 44%, 2022: 43%, 2023: 47%, 2024: 42%, 2025: 44%). Längst nicht jede Lehre wird somit im unmittelbaren Anschluss an die obligatorische Schulzeit angetreten. Diese Beobachtung wird unterstützt von der Aussage der Unternehmen, dass 8 Prozent der Lernenden, die im Sommer 2025 eine Lehre starten, bereits über einen EFZ- oder EBA-Abschluss verfügen. Dieser Anteil liegt zwar deutlich unter dem Höchstwert von 2023, bleibt aber höher als im Vorjahr (6%) und reiht sich insgesamt in das längerfristig stabile Muster von rund 8–9 Prozent ein.
Die Möglichkeit, neben der Arbeit eine Berufsmaturität zu realisieren, bietet 2025 wieder mehr als die Hälfte der Lehrbetriebe an (2020: 58%, 2021: 53%, 2022: 59%, 2023: 50%, 2024: 54%, 2025: 54%).
Wahrgenommen wird diese Möglichkeit erneut von 6 Prozent der Neu-Lernenden (2018: 5%, 2019: 8%, 2020: 6%, 2021: 9%, 2022: 9%, 2023: 10%, 2024: 6%, 2025: 6%). Dieser Wert befindet sich zum zweiten Mal in Folge im unteren Bereich der bisher gemessenen Werte, und er variiert beträchtlich in den verschiedenen Branchen. Im Bereich freiberuflicher Dienstleistungen streben 16 Prozent und in der Finanz- und Versicherungsbranche 36 Prozent der Neu-Lernenden eine Berufsmaturität an. Das sind 2025 die Spitzenreiter im Vergleich zu den anderen Branchen.
Lehrabschlüsse
Schweizer KMUs verantworten einen hohen Anteil der beruflichen Grundbildung. Die meisten Lehrabgänger:innen 2025 absolvierten ihre Lehre wie bereits im Vorjahr bei kleineren Unternehmen mit zwei bis neun Mitarbeitenden (42%) oder bei Unternehmen mit 10-99 Mitarbeitenden (27%).
Die höchsten Anteile an Lehrabgänger:innen vereinen erneut das Gesundheits- und Sozialwesen und die Handelsbranche. 2025 reiht sich zudem die Land- und Forstwirtschaft in diese ausbildungsstarken Branchen ein. An vierter und fünfter Stelle sind das verarbeitende Gewerbe und die freiberuflichen Dienstleistungen.
Über die Zeitreihe hinweg betrachtet legen jene Branchen, die in der ersten Hälfte der Untersuchungsreihe als wachsende Ausbildungsbranchen galten (Handel, Finanz- und Versicherungsbranche, öffentliche Verwaltung) kürzere respektive längere Zeit nicht mehr weiter zu. Das äussert sich in stagnierenden oder rückläufigen Zahlen bei den Lehrabgänger:innen.
In der Handelsbranche hat sich die Anzahl Lehrabgänger:innen nach Rekordwerten in den Jahren 2020-2022 wieder auf das Niveau vor der Pandemie zubewegt.
Und auch im Gesundheits- und Sozialwesen zeigt sich eine Stabilisierung: Nach dem kontinuierlichen Rückgang seit dem Höchstwert 2020 liegt der Anteil Lehrabgänger:innen bei 13 Prozent. Damit scheint der Abwärtstrend gestoppt.
Relativ stabil präsentiert sich die Abschlusssituation im verarbeitenden Gewerbe und im Baugewerbe. Im Bereich freiberufliche Dienstleistungen lässt sich hingegen in der zweiten Hälfte der Untersuchungsreihe eine leichte Zunahme beobachten, der Anteil pendelt sich bei 10 Prozent ein.
Eine im Vergleich zu 2024 leicht höhere Zahl an Abgänger:innen weist weiterhin der Verkehrssektor auf. Damit bestätigt sich, dass der sehr tiefe Wert von 2020–2021 Ausreissercharakter hatte. Ähnliches gilt für den Bereich Information und Kommunikation, der nach dem Tiefstand 2024 (1%) 2025 wieder auf 3 Prozent zulegt.
In der öffentlichen Verwaltung und im Bereich der Versicherungs- und Finanzdienstleistungen setzte nach kontinuierlichem Anstieg von Lehrabgänger:innen bis 2021 ein Rückgang ein. Seit 2 respektive 3 Jahren stagnieren die Anteile an Abgänger:innen aber auf diesem neuen, tieferen Niveau.
Bis zum Jahr 2022 verliessen die meisten Lehrabgänger:innen ihren Lehrbetrieb nach Abschluss der Ausbildung. 2022 änderte sich dies kurzfristig. Nun zeigt sich die Situation zum dritten Mal in Folge wieder so, dass leicht weniger als die Hälfte der Abgänger:innen ihr ausbildendes Unternehmen verlässt.
Damit bestätigt sich, dass es sich bei 2022 um eine Ausnahmesituation handelte, die im Zusammenhang mit den Unsicherheiten während der Corona-Pandemie stand.
Der Anteil temporärer Anstellungen sowie offener Situationen bleibt weiterhin stabil.
Eine nachhaltige Entwicklung hin zu mehr Festanstellungen zeigt sich im Bereich der freiberuflichen Dienstleistungen, im Gesundheits- und Sozialwesen, in der öffentlichen Verwaltung sowie in den unter anderen Branchen zusammengefassten Berufsfeldern. Auch im Bereich Erziehung und Unterricht ist der Anteil der Festangestellten nach einem Rückgang 2024 wieder angestiegen.
Bemerkenswert bleibt die Situation im Bereich der Finanz- und Versicherungsdienstleistungen:
Nach dem markanten Rückgang 2024 stieg der Anteil der festangestellten Lehrabgänger:innen 2025 wieder deutlich auf 51 Prozent. Im verarbeitenden Gewerbe (40%) und im Bereich Information und Kommunikation (38%) zeigen sich die Werte stabil bis leicht erhöht.
Die meisten solcher festangestellten Abgänger:innen finden sich in den kleinsten Unternehmen (2-9 Mitarbeitende: 38%, 10-99 Mitarbeitende: 31%, über 100 Mitarbeitende: 32%).
Wichtiger Hinweis:
Bei den ausgewiesenen Absolutwerten handelt es sich um hochgerechnete Werte. Die Stichprobenergebnisse wurden auf die Grundgesamtheit hochgerechnet. Die Hochrechnung der Jugendlichen basiert auf den Jugendlichen, die gemäss Statistik der Lernenden (Bundesamt für Statistik) im Vorjahr das zehnte Schuljahr besucht haben.
Die Hochrechnung der Unternehmen basiert auf den Angaben der Eintritte in die berufliche Grundbildung des Vorjahres (BFS). Detailangaben zu den Hochrechnungen finden sich im ausführlichen Forschungsbericht zum Projekt.
2023 wurden die Stichproben beider Zielgruppen optimiert: Neu werden 15-17-jährige Jugendliche befragt und nicht mehr 14-16-jährige, um mehr Jugendliche im letzten obligatorischen Schuljahr zu erreichen.
Bei den Unternehmen ist neu zum Vornherein bekannt, welche Unternehmen ausbilden und welche nicht. Der Anteil ausbildender Unternehmen wurde in der Stichprobe bewusst erhöht.
Jugendliche
Zielgruppe: 14-17-jährige Einwohner:innen (ab 2023 im Tessin 14-16-Jährige, Rest der Schweiz 15-17-Jährige. Zuvor ganze Schweiz 14-16-Jährige.), die an der April-Umfrage teilgenommen haben und die obligatorische Schulzeit im Sommer abgeschlossen haben
Adressbasis: Stichprobenrahmen des Bundesamtes für Statistik
Befragungsmethode: schriftliche Befragung (online)
Befragungszeitraum: 10.07. – 01.09.2025
Total Befragte: N = 1’943
Fehlerbereich: ± 2.2 Prozent bei 50/50 und 95-prozentiger Wahrscheinlichkeit
Ausschöpfung: 68%
Gewichtung: Stufe 1: Anzahl Jugendliche nach Kanton; Stufe 2: Alter/Geschlecht verknüpft pro Kanton
Unternehmen
Zielgruppe: Unternehmen mit mindestens zwei Mitarbeitenden, die an der April-Umfrage teilgenommen haben
Adressbasis: Unternehmensregister des Bundesamtes für Statistik
Befragungsmethode: schriftliche Befragung (Online/Papier)
Befragungszeitraum: 09.07. – 01.09.2025
Total Befragte: N = 3’927
Fehlerbereich: ± 1.6 Prozent bei 50/50 und 95-prozentiger Wahrscheinlichkeit
Ausschöpfung: 77%
Gewichtung: Stufe 1: Anzahl Unternehmen nach Sprachregion; Stufe 2: Unternehmen nach Noga-Codes verknüpft pro Sprachregion
Lukas Golder: Politik- und Medienwissenschaftler
Martina Mousson: Politikwissenschaftlerin
Adriana Pepe: Politikwissenschaftlerin
Alessandro Pagani: Politikwissenschaftler
Externe Beratung
Prof. Dr. Stefan C. Wolter, Professor für Bildungsökonomie, Universität Bern