Card Security
Die nationale Präventionsinitiative Card Security verfolgt das Ziel, das Bewusstsein der Schweizer Bevölkerung für die Gefahren von Kartenbetrug zu schärfen. Um Erkenntnisse zu Wissen, Einstellungen und Verhaltensweisen der Bevölkerung im Bereich Kartensicherheit zu gewinnen, wurde eine repräsentative Online-Befragung unter Einwohner:innen der Schweiz ab 16 Jahren durchgeführt.
Die Erhebung fand zwischen dem 24. Februar und 10. März 2025 statt und wurde im Auftrag von Card Security mittels Befragung des hauseigenen Online-Panels realisiert. Insgesamt wurden 1’002 Personen befragt.
Für weitere methodische Details: siehe Infobox am Ende des Cockpits.
Kredit- und Debitkarten sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken – ob beim Einkaufen, im Online-Handel oder auf Reisen. Doch mit der steigenden Nutzung wächst auch das Risiko, Opfer von Kartenbetrug zu werden. Während sich viele im Umgang mit ihren Zahlungsmitteln sicher fühlen, zeigt sich bei genauer Betrachtung, dass Betrugsfälle keine Seltenheit sind.
So berichtet jede sechste Person (16%), bereits einmal Opfer von Kartenbetrug geworden zu sein.
Besonders betroffen sind dabei die Altersgruppen der 30- bis 39-Jährigen sowie der 50- bis 59-Jährigen. Auffällig ist zudem, dass Personen, die ihre Karte täglich nutzen, häufiger Opfer von Betrug werden als Gelegenheitsnutzende sowie in der Tendenz eher Personen mit höherem Einkommen und höherer Bildung. Ein weiteres Risikomuster zeigt sich in grösseren Haushalten: Wer mit mehreren Personen zusammenlebt, berichtet häufiger von Betrugsfällen – ein Hinweis darauf, dass Karten womöglich von mehreren Haushaltsmitgliedern genutzt werden, wodurch sich potenzielle Angriffspunkte vervielfachen.
Bei genauerer Betrachtung des konkreten Betrugsereignis wird deutlich, dass bei vielen Betroffenen unklar bleibt, wie es im Detail dazu kommen konnte. So geben 33 Prozent der Befragten an, dass ihnen nicht bekannt ist, auf welche Weise der Betrug erfolgt ist –
ein Umstand, der nicht nur potenziell die Verunsicherung erhöht, sondern auch gezielte Vorsichtsmassnahmen erschwert. Rund 40 Prozent geben diverse Vorfälle an, darunter das Kopieren oder der Diebstahl der Karte sowie deren unbefugte Nutzung.
Dabei gibt eigentlich eine gewichtige Mehrheit an, die bekannte Betrugsmasche «Phishing» zu kennen. Hierbei handelt es sich um eine betrügerische Methode, bei der Kriminelle über gefälschte E-Mails, Webseiten, Nachrichten aber auch mittels Anruf versuchen, Zugriff auf persönliche Kreditkartendaten, wie Kartennummer, Sicherheitscodes (CVC) oder Zugangsdaten (PIN, Login Daten) zu erlangen.
Diese Informationen werden dazu genutzt, um unbefugt auf die Kreditkarte zuzugreifen und missbräuchliche Transaktionen zu tätigen.
Ohne mit dieser Erklärung konfrontiert gewesen zu sein, gab eine klare Mehrheit von 92 Prozent der Befragten an, den Begriff schon gehört zu haben.
Wie die Wortwolke illustriert, assoziieren die Einwohner:innen mit Phishing vor allem Datenklau oder Datenmissbrauch, Betrug und Täuschung sowie gefälschte E-Mails und Webseiten.
Sie kommen damit der eigentlichen Begriffsdefinition ziemlich nahe und scheinen über die zentralen Eckdaten des Phishings Bescheid zu wissen.
Die Mehrheit der Befragten (56%) schätzt das Risiko, Opfer von Kartenbetrug zu werden, als mittel ein – ein Zeichen dafür, dass sie sich nicht gänzlich davor geschützt fühlen. Rund ein Drittel der Teilnehmenden betrachtet die Wahrscheinlichkeit als gering, während 9 Prozent der Schweizer Einwohner:innen das Risiko für sich selbst als sehr hoch einstufen. Besonders die 30- bis 59-Jährigen nehmen das Risiko, Opfer von Kartenbetrug zu werden, im Vergleich zu anderen Altersgruppen als erhöht wahr – ein Hinweis darauf, dass diese Altersgruppe sich der potenziellen Gefahren bewusster ist oder bereits häufiger mit Betrugsfällen konfrontiert wurde.
Die mittlere bis hohe Risikoeinstufung, Opfer von Kartenbetrug zu werden, dürfte auch dadurch bedingt sein, dass 41 Prozent der Befragten angeben, schon einmal eine Benachrichtigung über eine verdächtige Transaktion von ihrer Bank oder ihrem Karteninstitut erhalten zu haben.
Da die Umfrage darauf abzielte, Einstellungen und Verhaltensweisen im Kontext der Kartensicherheit zu erfassen, war die Teilnahme nur für Personen möglich, die mindestens eine Kredit- oder Debitkarte besitzen. Wie aus der Befragung zu entnehmen ist, verfügt die überwiegende Mehrheit von 79 Prozent der Befragten über mehr als eine Debit- beziehungsweise Kreditkarte. Die meisten sind im Besitz von zwei Karten (38%), gefolgt von drei Karten (25%). Jede fünfte Person hat angegeben nur eine Zahlkarte zu besitzen (20%).
Kredit- beziehungsweise Debitkarten werden von der Schweizer Bevölkerung rege genutzt. 63 Prozent der Befragten geben an, täglich von diesem Zahlungsmittel Gebrauch zu machen. Jede vierte Person bezahlt weniger als einmal pro Woche mit einer solchen Karte. Deutlich kleiner fällt der Anteil bei denjenigen aus, die weniger als einmal pro Monat (6%), ein paar Mal pro Jahr (4%) oder gar seltener als ein paar Mal pro Jahr (1%) die Zahlung mit einer Kredit- oder Debitkarte betätigen
Im Vergleich mit anderen Zahlungsarten, fühlen sich die Einwohner:innen der Schweiz am sichersten, wenn sie im Geschäft per Kreditkarte mittels PIN-Eingabe bezahlen (89%, sehr/eher sicher) – bei der kontaktlosen Zahlung liegt dieser Wert leicht tiefer (79%).
Darauf folgt die Nutzung von digitalen Services wie Paypal oder Twint (77%). Die grösste Unsicherheit zeigt sich bei Online-Zahlungen mit Karte (25% sehr/eher unsicher) und gegenüber Mobile Payment. Nur eine Minderheit von 38 Prozent fühlt sich bei dieser Zahlungsmethode sehr oder eher sicher. Ganze 35 Prozent können hierzu keine Angabe machen, weil sie womöglich davon noch nie Gebrauch gemacht haben.
Zwar gibt eine klare Mehrheit von 87 Prozent der Befragten an, die Ausgabenlimite der eigenen Karte zu kennen – wobei dies in höherem Masse für Personen über 40 zutrifft im Vergleich mit der Altersgruppe 16-39 – jedoch hat weniger als die Hälfte, nämlich 44 Prozent der Einwohner:innen schon einmal eine Anpassung der Ausgabenlimite vorgenommen.
Im Zusammenhang mit Betrugsfällen bei der Nutzung von Kredit- und Debitkarten stellt sich die Frage nach der Verantwortung und der damit verbundenen Sorgfaltspflicht. Um auf diese Fragen Antworten zu finden, wurden die Befragten in einem ersten Schritt mit einem fiktiven Szenario konfrontiert: Angenommen Sie würden ein Café verlassen, Ihre Kreditkarte auf dem Tisch liegen lassen und anschliessend würde jemand damit bezahlen – wer wäre dann haftbar für den Missbrauch der Karte? Die überwiegende Mehrheit von 68 Prozent sieht sich selber hier in der Verantwortung. 27 Prozent gehen hingegen davon aus, dass diejenige Person, welche die Karte benutzt hat, für den Missbrauch haftbar gemacht werden kann. Nur eine Minderheit von jeweils einem Prozent geht davon aus, dass in diesem Fall die Versicherung oder das Karteninstitut haftet.
Die Wahrnehmung der Sorgfaltspflicht variiert stark je nach Alter. Ältere Menschen sind eher der Meinung, dass sie selbst für den Kartenmissbrauch haften, während jüngere Befragte häufiger davon ausgehen, dass die Verantwortung bei der Person liegt, die die Karte unrechtmässig verwendet hat. Mit zunehmendem Alter wächst also das Bewusstsein für die eigene Haftung, was ein möglicher Hinweis darauf sein dürfte, dass Lebenserfahrung und finanzielle Verantwortung bei dieser Beurteilung eine Rolle spielen.
Ein fast identischer Anteil von 71 Prozent der Befragten gibt an, auch effektiv gewusst zu haben, dass man in einer solchen Situation unter Umständen selber haftet. 18 Prozent geben bei dieser Frage an, «teils, teils» darüber Bescheid zu wissen und 10 Prozent wussten dies nicht. Dabei sind es insbesondere die jüngeren Personen, welche sich dessen nicht bewusst waren.
Um sich gegen Kartenbetrug zu schützen, gibt es verschiedene Massnahmen, welche man ergreifen kann. Wie aus der Befragung hervorgeht, werden grundlegende Schutzmassnahmen gegen Kartenbetrug von einem grossen Teil der Bevölkerung konsequent angewendet. So geben 94 Prozent der Befragten ihre Kartendaten nicht an unbekannte Dritte weiter, während 92 Prozent regelmässig ihre Kontoauszüge kontrollieren und 88 Prozent darauf achten, keine persönlichen Informationen am Telefon preiszugeben. Auch das Überprüfen von Absendern in E-Mails, SMS oder Messenger-Diensten, die nach Kartendaten oder Passwörtern fragen, gehört für 94 Prozent der Befragten zur Routine.
Etwas weniger verbreitet, aber dennoch von einer Mehrheit genutzt, sind technische Schutzmassnahmen. 76 Prozent setzen auf Zwei-Faktor-Authentifizierung, beispielsweise durch 3D Secure für Kartenzahlungen. Ebenso aktivieren 59 Prozent nur die Kartenfunktionen, die sie regelmässig benötigen, um potenzielle Missbrauchsmöglichkeiten zu minimieren.
Weniger etabliert sind jedoch zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen wie die Vermeidung öffentlicher WLANs für Kartenzahlungen (57%), die Steuerung von Ausgabenlimiten (57%) oder die Nutzung von Geoblocking für Karten (23%). Besonders das Geoblocking wird von 35 Prozent der Befragten bewusst nicht genutzt, während 32 Prozent gar nicht wissen, was das ist oder wie es funktioniert.
Insgesamt ist ein Grossteil der Bevölkerung ab 16 Jahren mit gängigen Betrugspräventionen vertraut und wendet diese an. Während grundlegende Sicherheitsvorkehrungen nahezu flächendeckend verbreitet sind, gibt es bei spezifischeren Massnahmen wie der Nutzung von Geoblocking oder der gezielten Aktivierung von Kartenfunktionen noch Potenzial zur Sensibilisierung.
Auch wenn viele der Befragten gezielte Massnahmen ergreifen, um sich vor Kartenbetrug zu schützen, gibt es dennoch Unsicherheiten, die sich auch in den Einschätzungen zur allgemeinen Kartensicherheit widerspiegeln.
Ein Grossteil der Befragten ist durchaus wachsam: 89 Prozent kontrollieren ihre Kartenabrechnungen regelmässig und genau. Zudem vertrauen 82 Prozent darauf, dass ihre Bank oder ihr Karteninstitut ihnen im Falle eines Problems mit der Karte hilft. Gleichzeitig zeigt sich, dass nicht alle der Befragten konsequent auf höchste Sicherheit achten. So geben 28 Prozent an, schon einmal unvorsichtig mit ihrer Karte oder ihrem PIN umgegangen zu sein. Auch Bequemlichkeit spielt eine Rolle: 40 Prozent der Befragten empfinden es als zu mühsam, alle Sicherheitsvorkehrungen strikt einzuhalten.
Ein weiteres Problemfeld ist fehlendes Wissen über geeignete Massnahmen. 36 Prozent würden gerne mehr für ihre Kartensicherheit tun, wissen aber nicht genau, wo sie anfangen sollen. Dies unterstreicht die Notwendigkeit einer besseren Aufklärung zu Sicherheitsmassnahmen. Zudem zeigt sich, dass 26 Prozent der Befragten schon einmal eine verdächtige Abhebung auf ihrem Kontoauszug entdeckt haben und 27 Prozent im Nachhinein einen Online-Kauf als unsicher eingestuft haben. Dies weist darauf hin, dass Sicherheitslücken oft erst erkannt werden, wenn es bereits zu spät ist.
Insgesamt wird deutlich, dass regelmässige Kontrollen zwar weit verbreitet sind, es aber insbesondere bei der Prävention und dem Bewusstsein für Risiken noch Verbesserungs- und Aufklärungsbedarf gibt.
Die bisherigen Ergebnisse zeigen: Viele Einwohner:innen fühlen sich im Umgang mit Zahlungskarten sicher und setzen bereits verschiedene Schutzmassnahmen um. Doch bei genauerem Hinsehen treten Unsicherheiten und potenzielle Schwachstellen zutage. Eine zentrale Rolle bei der wirksamen Prävention spielt daher auch die öffentliche Aufklärung – etwa durch Institutionen wie die Polizei.
So stellt sich in diesem Zusammenhang die Frage, ob die Polizei genügend über Kartenbetrug informiert. Die Einschätzungen hierzu fallen unterschiedlich aus: Zwar ist die Mehrheit der Befragten eher oder eindeutig der Meinung, dass die Polizei genügend über Kartenbetrug informiert (61%). 33 Prozent der Bevölkerung ab 16 Jahren erachten die Informationsbereitstellung durch die Polizei jedoch als ungenügend und sehen da Verbesserungspotenzial. Dies gilt insbesondere für die Altersgruppe der 16-39-Jährigen, wo mit 43 Prozent ein gewichtiger Teil angibt, von der Polizei nicht genügend Informationen zu erhalten.
Für eine effektive Aufklärung zur sicheren Kartennutzung ist die Wahl des richtigen Kommunikationskanals entscheidend. Während visuelle und reichweitenstarke Medien insgesamt den grössten Anklang finden, zeigen sich auch relevante Unterschiede je nach Alter, Bildung und Sprachregion.
Diese Ergebnisse verdeutlichen, dass eine zielgerichtete Sensibilisierung sinnvoll ist. Während ältere und bildungsfernere Personen bevorzugt über klassische Medien wie TV und Plakate erreicht werden, setzen jüngere und höher gebildete Menschen stärker auf digitale Kanäle. Zudem sollten regionale Vorlieben in der Kampagnenplanung berücksichtigt werden, da sich die Mediennutzung in der Deutschschweiz und der Romandie teilweise unterscheidet. Eine gezielte Kombination unterschiedlicher Kanäle kann dazu beitragen, möglichst viele Menschen mit relevanten Sicherheitsinformationen zu erreichen.
Viele Menschen wissen heute, was Phishing ist. Die Betrugsmasche ist bekannt, die Begriffe vertraut – und dennoch hat jede sechste befragte Person bereits Erfahrung mit Kartenbetrug gemacht. Besonders betroffen sind die 30- bis 39-Jährigen sowie die 50- bis 59-Jährigen. Was auffällt: Ein Drittel der Betroffenen kann nicht sagen, wie der Betrug genau passiert ist. Das lässt vermuten, dass trotz grundlegendem Wissen über Risiken nicht immer konkrete Schutzmassnahmen getroffen werden – und bestehende Sicherheitslücken offenbleiben.
Kredit- und Debitkarten gehören für die meisten Menschen in der Schweiz zum Alltag – sei es beim Einkauf, online oder unterwegs. Während Zahlungen mit PIN oder kontaktlos im Geschäft als besonders sicher empfunden werden, sorgt Mobile Payment weiterhin für Unsicherheit. Nur eine Minderheit fühlt sich damit wirklich wohl. Jüngere Generationen zeigen sich gegenüber digitalen Zahlungsmethoden deutlich aufgeschlossener als Ältere, bei denen Skepsis oft überwiegt. Es zeigt sich: Nicht alle Zahlungsformen geniessen dasselbe Vertrauen – und das Sicherheitsgefühl hängt stark von Alter und Gewohnheit ab.
Viele Befragte sind sich bewusst: Wer mit der eigenen Karte sorglos umgeht, trägt auch die Verantwortung im Schadensfall. Doch besonders bei Jüngeren zeigt sich, dass dieses Wissen nicht immer vorhanden ist. Zwar wird die Eigenverantwortung theoretisch anerkannt, doch konkrete Kenntnisse über Haftungsfragen fehlen teils. Es klafft eine Lücke zwischen der gefühlten und der tatsächlichen Verantwortung auf – und gerade im Ernstfall kann das zu unangenehmen Überraschungen führen.
Ein grosser Teil der Bevölkerung schützt sich aktiv: Kontoauszüge werden regelmässig kontrolliert, persönliche Daten nur zurückhaltend preisgegeben. Doch bei technischeren Schutzmassnahmen wie Geoblocking oder der gezielten Aktivierung von Kartenfunktionen wird es dünner – hier fehlt es vielen an Wissen oder Anwendungspraxis. Gleichzeitig zeigt sich: Auch die Art, wie über Sicherheit informiert wird, spielt eine Rolle. Während ältere Menschen stärker auf TV und Plakate reagieren, lassen sich Jüngere eher über digitale Kanäle ansprechen. Damit Prävention wirkt, muss sie nicht nur gut gemeint, sondern auch zielgerichtet kommuniziert werden.
Auftraggeber: Card Security
Grundgesamtheit: Einwohner:innen ab 16 Jahren
Befragungsgebiet: gesamte Schweiz
Herkunft der Adressen: Hauseigenes Onlinepanel
Datenerhebung: Online Befragung im Rahmen des gfs-Onlinepanels
Stichprobengrösse: Total Befragte N = 1’002, n DCH = 702, n FCH = 240, n ICH = 60
Art der Stichprobenziehung: Quotierte Zufallsstichprobe aus Panelregister
Befragungszeitraum: 24. Februar – 10. März 2025
Stichprobenfehler: ±3.1 Prozent bei 50/50 und 95-prozentiger Wahrscheinlichkeit
Quotenmerkmale: Alter/Geschlecht interlocked
Gewichtung: Alter und Geschlecht nach Sprache, Sprache, Bildung, Siedlungsart nach Sprache, Kanton